Das PEKiP-Konzept

  • Eine PEKiP-Gruppe besteht aus sechs bis acht Erwachsenen und deren möglichst gleichaltrigen Babys.
  • Eine Gruppe beginnt ab der 4. bis 6. Lebenswoche der Babys.
  • Die Entwicklungsbegleitung erstreckt sich über das gesamte erste Lebensjahr.
  • Die Treffen finden einmal in der Woche für 90 Minuten statt. Die Babys sind während der Spielzeit nackt.
  • Die PEKiP-Anregungen stehen im Mittelpunkt der Gruppenarbeit. Ein PEKiP-Kurs wird von einer PEKiP-Gruppenleiterin bzw. einem PEKiP-Gruppenleiter mit PEKiP-Zertifikat durchgeführt.
  • PEKiP unterstützt den Aufbau der positiven Beziehungen zwischen Eltern und Kind durch Erleben von Bewegung, Spiel und Freude.
  • In der Gruppe können die Eltern ihren Erfahrungs- und Informationshintergrund für ein angemessenes pflegerisches und erzieherisches Handeln im Alltag wie auch in Krisensituationen erweitern. Die PEKiP-Gruppentreffen werden durch Gesprächsabende ergänzt.
  • Die Babys nehmen Kontakt auf über: Anlächeln, Berühren, Imitation, Nachahmung, Austausch vorsprachlicher Laute.
  • Die Kinder haben Freude an dem Kontakt miteinander, regen sich gegenseitig zu Bewegungen, Lautäußerungen und zur Erforschung ihrer Umwelt an.

 

Allgemeine Informationen zum Prager-Eltern-Kind-Programm:

  • Rund 60.000 Familien nehmen pro Woche an PEKiP-Gruppen teil.
  • Es gibt über 1.700 Institutionen, vorwiegend Einrichtungen der Familienbildung, die PEKiP-Kurse anbieten.
  • Zur Zeit sind etwa 2700 PEKiP-GruppenleiterInnen in Deutschland aktiv (Fortbildungen finden auch in der Schweiz und in Österreich statt).
  • Der PEKiP-Verein verzeichnet aktuell rund 1.550 Mitglieder.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der PEKiP®-Homepage.